Schulungsverlauf

Viele Menschen haben vor online-Schulungen Angst, weil für eine zielgrichtete Schulung eine Software installiert werden muss, die dem Dozenten einen Zugriff auf das Schulungssystem (in der Regel der eigene Rechner) erlaubt.
Hier ist die Befürchtung, dass Daten missbraucht werden, groß.

Ich benutze für meine Schulungen mit Remote-Zugriff auf den Schulungsrechner die Software MIKOGO. Hier die wichtigsten Eigenschaften
(Seite „Mikogo“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. März 2019, 16:17 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mikogo&oldid=186747071 (Abgerufen: 20. Juli 2020, 10:42 UTC)):

Mikogo wurde von der BeamYourScreen GmbH entwickelt, die sich 2016 in Snapview GmbH umbenannte, und im Jahr 2007 veröffentlicht.[2] Laut Firmenangaben wurde die Software Ende 2009 mittlerweile in 180 Ländern benutzt.[3] Im März 2009 veröffentlichte Mikogo zudem eine Version für Mac, die von der britischen Macworld in einer Review den „Editor’s Choice 4-Star Award“ erhielt.[4] Ab Sommer 2011 war die kommerzielle Nutzung kostenpflichtig, seit Herbst 2015 wird ein kostenloses Konto mit reduziertem Funktionsumfang für kommerzielle und private Nutzung angeboten.[5]

Die Verbindung zwischen den Teilnehmern erfolgt im Gegensatz zu VNC-Lösungen über eine Tunneling-Technik unter der Verwendung der Ports 80 und 443 und der Protokolle TCP und HTTP. Durch den Einsatz dieser Standardports, die auch für das Surfen im Internet offen sein müssen, bedarf es keiner weiteren Portöffnungen oder Konfigurationen, um die Software nutzen zu können. Eine durchgehende 256-Bit-AES-Verschlüsselung sorgt während der Sitzung für die Sicherheit bei der Datenübertragung.[6]

Um den eigenen Bildschirm über das Internet zu übertragen, muss der Nutzer das Programm installieren und ausführen. Teilnehmer an Sitzungen können das Programm entweder ebenfalls installieren oder von der Produktwebseite aus eine Ausführungsdatei laufen lassen.
Beim Start einer Sitzung bekommt der Nutzer eine Sitzungsnummer angezeigt. Sobald er diese an die Teilnehmer z. B. per E-Mail weitergegeben hat, können diese an der Sitzung teilnehmen. Nach dem Start der Sitzung ist es jederzeit möglich, die Blickrichtung zu wechseln, so dass auch Teilnehmer ihren Bildschirm übertragen können.
Es ist zudem möglich, die Sitzung aufzuzeichnen. Die Aufzeichnungen können allerdings nur im Mikogo-eigenen Session Player abgespielt werden, der kostenlos von der Webseite heruntergeladen werden kann.[7]
Mikogo ermöglicht auch eine Übertragung der Fernsteuerungsrechte für Maus und Tastatur. Dies bedarf der ausdrücklichen Erlaubnis des jeweiligen Nutzers, der diese Rechte jederzeit durch eine Tastenkombination (F12 unter Windows, Strg+Esc unter Mac OS) sofort wieder entziehen kann.[8]

Auswahl der Anwendungen, die sichtbar übertragen werden
Dateitransfer
Whiteboard
Zeigepfeil
Backmonitor
Sitzungsplaner